PFEIFFER & MAY: Der Tradition verpflichtet, die Zukunft im Blick!

Tradition ensteht da, wo der Fotschritt zuhause ist. Unsere über 100jährige Erfahrung gibt uns die Freiheit, Nues zu wagen.

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ÜBER P&M

Eine moderne Unternehmensgruppe mit Geschichte

Seit der Gründung im Jahr 1906 versteht sich die PFEIFFER & MAY Gruppe, zu der auch die Unternehmen LINK, LINSS, LÖFFELHARDT, sowie LÖFFELHARDT Fliesen gehören, als zuverlässiger Partner des Fachhandels. Eine Partnerschaft, von der unsere Kunden profitieren - heute und in Zukunft.  

 

ZEITREISE

Gehen Sie mit uns auf Zeitreise durch unsere über 100jährige Firmengeshichte

2017

Abholexpress Sulgen

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Abholexpress Sulgen

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jahr

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2015

 

Abexeröffnung Ingelheim

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Im Februar eröffnete das neue AbholExpress in Ingelheim. Das Fachhandwerk aus der Region kann auf 709 Quadratmetern Fläche auf über 5500 Artikel zugreifen. Ingelheim ist das vierte Abex, das zum Haus Wiesbaden gehört.

 

 

Abholexpress Ludwigsburg

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September 2015 entstand das neue AbholExress in Ludwigsburg. Löffelhardt und PFEIFFER & MAY Heilbronn gehen erstmals gemeinsame Wege, mit dem Ziel in Ludwigsburg den Markt zu schließen. Auf circa 600 Quadratmetern Verkaufsfläche bietet das Abex unseren Kunden mit rund 5000 Artikeln ein breites Lagersortiment und beste Lieferfähigkeit.

 

 

Ausstellung Worms

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Anfang des Jahres eröffnete die Bäderschau in der Monsheimer Straße mit vielen Neuheiten rund um das Thema Bad. Die moderne Ausstellung erstreckt sich mit 28 Kojen auf 450 Quadratmetern. Kreativ und ideenreich umgesetzt zeigt die Schau „Badimpulse” aktuelle Trends und Beispiele für innovative

 

 

Neues Erscheinungsbild der Gruppe

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Mit dem neuen Corporate Design verabschiedete sich die Gruppe von dem bisherigen Logo mit dem blauen Bogen und geht mit dem klaren und zeitgemäßen Design neue und innovative Wege. Folgende Elemente wurden moderner und übersichtlicher gestaltet. • das Layout aller Geschäftspapiere • Prospekte im Eigenmarkenbereich • Preislisten • Mitarbeiter- und Kundenzeitschriften • LKW´s • etc.

 

 

Badimpulse

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Die neue Ausstellungsmarke steht für Inspiration, Vielfalt und Professionalität. Jeder Standort hat einen individuellen Charakter, der sich in der Vielfalt der präsentierten Kojen zeigt. Gemäß dem Gruppengedanken wurde mit „Badimpulse“ eine moderne und frische Bezeichnung geschaffen, die als Dachmarke über allen Ausstellungen steht.

 

 

Neue Unternehmensgruppe LINSS

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In den Jahren 2012 bis 2016 vergrößerte sich die PFEIFFER & MAY Gruppe stetig. Ende 2015 erweiterte sich die Unternehmensgruppe um weitere fünf Niederlassungen des Sanitär- und Heizungsfachgroßhandels Walter Linss in den Gebieten um Kassel, Künzell, Erfurt, Malsfeld, Schwabhausen und Heiligenstadt.

2014

 

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2013

 

Kunden-Service-Center

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Das Kunden-Service-Center (kurz: KSC) ist das neue Programm für die gesamte Verkaufsabwicklung innerhalb von System 7. Es ersetzt das alte System Sangross und bietet den Mitarbeitern des Verkaufs mehr Informationen, Übersicht und Unterstützung bei ihrer Arbeit. Dabei stehen zwei innovative Funktionen im Fokus: Die Auftragsmappe und die Liefer-gruppen. Die Auftragsmappe ist wie ein digitaler Leitz-Ordner, in dem alle Angebote, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Ausstellungsbesuche eines Bauvorhabens abgelegt werden. Dabei ist das Anlegen einer Auftragsmappe für jedes Bauvorhaben verbindlich, auf diese Weise entsteht mehr Transparenz. Die Liefergruppen stellen sicher, dass die Lieferzusage gegenüber dem Kunden eingehalten wird. Ein tolles neues Tool und ein weiterer Schritt in Richtung einfache Handhabung und Kundenzufriedenheit.

 

 

SMART-Ausstellung in Bruchsal

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Mit der neu eröffneten Bäderausstellung in der Domstadt Speyer hat die P&M-Gruppe eine weiteres Standbein in der Pfalz geschaffen. Am 12. April öffnete die SMART-Ausstellung in der Industriestraße in Speyer erstmals ihre Pforten, am 26. April wurde sie offiziell eingeweiht.

 

 

Die neue Xtra-App

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Unsere neue App ist speziell darauf ausgelegt, die wichtigsten Funktionen mobil, schnell und einfach zu nutzen. Ob Artikelsuche, Artikelauskunft inklusive Bildergalerie oder eine Lagerauskunft – die App der P&M-Gruppe bietet die wichtigen Funktionen des Online-Shops schnell und flexibel. Alle Funktionalitäten sind dabei an die entsprechenden Bedienfunktionen von Smartphones und iPhone angepasst. Die App beinhaltet alle Standorte von Pfeiffer & May, Löffelhardt und Link. Jeder registrierte Fachhandwerker kann mit seinen Login-Daten des Online-Shops auf das umfangreiche mobile Portal der XtraApp zugreifen, wie z.B:

  • Suchergebnis > Navigation zu Abhollager
  • Artikelinformation > Warenkorb & Bestellung
  • Bildergalerie > Anzeige Nettopreis
  • Scannen Barcodes > Aktionen
  • Auftragsauskunft > Abex-Standorte
  • Abholung / Lieferung > Auswahl Lager

 

 

Prima geht – clever kommtl

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Clever – der neue Einstieg in die Sanitär Serien der P&M-Gruppe. Seit Mitte Oktober 2013 rundet „clever“ die Eigenmarkenfamilie XtraSelect nach unten hin ab. Mit klarer Formensprache, konventionellem Design und einer attraktiven Preisgestaltung geht „clever“ an den Start. Damit tragen wir ein Stück weit der Markenentwicklung im Sanitärbereich Rechnung, verbunden mit dem Anspruch und Ziel, im unterem Preissegment Markenanteile zu generieren.

 

 

Neues Wärmekompetenzzentrum

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Am 14.September feierte das Haus Trossingen die Eröffnung seines neuen Wärmekompetenzzentrums. Neben aktuellen Brötje-Geräten präsentiert das Haus den Fröhling Kombikessel SP Dual sowie den Solarfocus Scheitholz-kessel Octoplus. Von Motorsägen über Sägespaltautomaten, bis hin zu Holzhacker oder Pellet-Laster, bietet das neue Wärmekompe-tenzzentrum eine Vielzahl an interessanten Geräten.

2012

 

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2011

 

PFEIFFER & MAY - die Europäische SE

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„Eine starke Unternehmensgruppe unter einem Dach“

 

Im Jahr 2011 wurde die PFEIFFER & MAY Großhandel AG in eine europäische Aktiengesellschaft mit der Rechtsform SE umgewandelt. Die Abkürzung steht für Societas Europaea, also Europäische Gesellschaft, und ist eine übernationale Gesellschaftsform innerhalb der Europäischen Union. Sitz der PFEIFFER & MAY SE ist Karlsruhe. Dabei ist und bleibt P&M ein reines Familienunternehmen.

 

Mit der Umfirmierung zeigt die P&MGruppe ihr europäisches Gesicht, stärkt nachhaltig ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit und beweist Transparenz. Unternehmen, die als SE firmieren, können überall in der EU tätig werden, ohne für jedes Land eine eigene Tochtergesellschaft nach unterschiedlichem Recht gründen zu müssen. In der SE stecken alle Unternehmensteile in einem einheitlichen rechtlichen Gewand. Das senkt die Verwaltungskosten, verbessert die Wettbewerbsfähigkeit und erleichtert grenzüberschreitende Aktivitäten. Pionier ist das P&M-Haus in Dornbirn, Österreich, das seit 1. Januar 2010 zur Unternehmensgruppe gehört.

 

Freilich ist die Umwandlung einer Aktiengesellschaft in eine SE eine diffizile rechtliche Aufgabenstellung, die mit sehr viel Aufwand verbunden ist und umfangreiches Prozedere erfordert. Nur wenige Firmen sind überhaupt in der Lage, diesen schwierigen Prozess zu bestehen. Bei der PFEIFFER & MAY-Gruppe liefen schon knapp zwei Jahre vorher die verwaltungsrechtlichen Vorbereitungen auf Hochtouren. Und das keineswegs hinter den Kulissen. Bereits im frühen Stadium der Vorbereitungsphase hatte der Vorstand die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat wie auch die Betriebsräte aller Häuser über das geplante Vorhaben informiert.

 

Eigens hierfür wurde das Besondere Verhandlungsgremium (BGV) gewählt, das sich aus elf Vertretern der Häuser in Karlsruhe, Offenburg, Plochingen, Dillingen, Freiburg, Trier, Weingarten, Heilbronn, Karlsruhe und Vorarlberg zusammensetzt. Das Gremium verhandelte mit dem Vorstand vor allem über die Eckpunkte, die aus Arbeitnehmersicht bei der Umwandlung beachtet werden müssen. Gemeinsam erarbeiteten alle Beteiligten ein Grundsatzpapier, in dem die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats klar definiert wurden. Entsprechend der dezentralen Organisation der PFEIFFER & MAY-Gruppe liegt der Schwerpunkt der Betriebsratsarbeit auch in Zukunft bei den Betriebsräten der jeweiligen Häuser.

 

Dem 12-köpfigen Aufsichtsrat obliegt weiterhin die Strategieentwicklung, Beratung, Entscheidung und Kontrolle. In enger Abstimmung zwischen Vorstand und Aufsichtsratsmitgliedern werden die wichtigen Entscheidungen getroffen und die Weichen für die Zukunft gestellt. Dem Rat gehören je vier Mitglieder der Inhaberfamilien an, inzwischen alle in der dritten Generation; vier weitere Mitglieder sind gewählte Arbeitnehmervertreter. Hinzu kommen vier erfolgreiche Unternehmerpersönlichkeiten: Dieter Eitel (Kermi), Bernd Hönle (Röchling-Gruppe), Professor Götz Werner (dm-drogeriemarkt) und Dieter Markert (PFEIFFER & MAY). Eine starke Unternehmensgruppe unter einem Dach, die sich zwischen Beständigkeit und Wandel erfolgreich weiterentwickelt – das soll die neue PFEIFFER & MAY SE auszeichnen.

 

 

Badmagazin „lifestyle"

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Wir freuen uns, Ihnen an dieser Stelle das neue Trendmagazin „p&m lifestyle“ vorzustellen. Auf 120 Seiten präsentieren wir Ihnen einen lohnenswerten Einblick in die Welt der Bad- und Wohnräume. Gespickt mit abwechslungsreichen und spannenden Beiträgen stellt dieses Magazin eine gelungene Mischung aus umfangreicher Information und interessanten Impressionen dar.

 

Sie sind herzlich eingeladen, die schönsten Aspekte des Wohnens, Genießens und puren Lifestyles kennen zu lernen. Viel Spaß beim Lesen, Entdecken und Staunen. Ausgaben erhalten Sie in unseren Badimpulse Ausstellungen oder unter www.badimpulse.de.

2010

 

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2009

 

Eröffnung Haus Weingarten

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Das imposante Rundfenster und die Vordachkonstruktion mit den diagonal versetzten, blauen Stahlrohren verleihen dem Erscheinungsbild von PFEIFFER & MAY in Weingarten die besondere Note. Seit 1. Januar 2009 ist die Herknerstraße 14 das neue Domizil. Präsenz im oberschwäbischen Weingarten zeigt das Haus bereits seit 2004. Damals noch in gemieteten Gebäuden in der Weltestraße 8, wo der unaufhaltsam expandierende Betrieb jedoch schon bald aus allen Nähten zu platzen drohte. Deshalb hat sich seither außen wie innen sehr viel getan.

 

„Das alte Gebäude war vom Betriebsablauf her nicht optimal auf die Belange unseres Hauses ausgerichtet“, verweist Geschäftsführer Rainer Ermler auf gute Gründe für den Neubau. Auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück sei man ganz in der Nähe des alten Standortes fündig geworden und habe von der Stadt ein 16.000 Quadratmeter großes Grundstück auf dem ehemaligen Kasernengelände im Industriegebiet Welte erworben. Mit der Option auf zusätzliche 4000 Quadratmeter zu einem späteren Zeitpunkt.

 

 

Akademie

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Lebenslanges Lernen ist Voraussetzung für unseren Erfolg in der Zukunft. In der PFEIFFER & MAY-Akademie, gegründet zu unserem 100-jährigen Firmenjubiläum 2006, wird diese Devise mit Leben erfüllt. Als Lernort der Zukunft steht sie für systematische, zielgerichtete Personalentwicklung und fördert eigenverantwortliches Handeln der Mitarbeiter. In deren Ausbildung und Entwicklung investieren wir sehr viel Zeit und Geld. Nicht von ungefähr ist unsere Unternehmensgruppe zum führenden Großhändler für Sanitär- und Haustechnikprodukte im Südwesten Deutschlands geworden. Mit 105 Jahren Wissensvorsprung und Erfahrung allein ist es dabei nicht getan. Unsere Zukunft sind unsere erstklassig ausgebildeten Mitarbeiter, die sich jeden Tag ehrgeizig ins Zeug legen, damit wir weiterhin an der Spitze bleiben.

 

„In den ersten drei Jahren nach ihrer Gründung hat die P&M-Akademie ein Ausbildungskonzept mit einheitlichen Standards entwickelt und erfolgreich umgesetzt. Kriterien für Auswahl und Einstellung von Bewerbern gehören ebenso dazu wie ein effektives Auswahlverfahren. Jeder Auszubildende erhält einen individuellen Ausbildungspass, der die Vermittlung der Ausbildungsinhalte sicherstellt. Ein Beurteilungssystem wurde erarbeitet, Standards für Übernahmeverfahren nach der Ausbildung wurden festgelegt, Azubi-Unterricht, ein Praktikum im Handwerk und die Leitung eines Abex auf Zeit eingeführt.

 

„Nicht nur unsere jungen Azubis und DH-Studenten werden in der P&M- Akademie für den Berufsalltag fit gemacht, auch gestandene Profis entwickeln ihre Kompetenzen in den unterschiedlichsten Seminaren und Trainings weiter. Immer nach dem Motto: „Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein“. Braucht doch ein dynamisches Unternehmen wie das unsrige top qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Das heißt: Leistungsbereite Mitarbeiter, für die es selbstverständlich ist, Zeit in ihre Weiterbildung zu investieren und auch im gestandenen Alter hin und wieder die Schulbank zu drücken. Fundiert und strukturiert vermitteln die externen und internen Referenten der Akademie Kenntnisse, die einen erfolgreichen Mitarbeiter ausmachen und die anschließend sofort im Berufsalltag effektiv umgesetzt werden können.

 

„Seit Oktober 2009 kümmert sich die Bildungsmanagerin Katja Wehrum um Aufbau und Vorwärtskommen der Akademie. Sie ist zuständig für den Bereich Personalentwicklung und unterstützt unsere Häuser an ihren 21 Standorten in punkto Qualifizierung und Mitarbeiterentwicklung. „Aus der Praxis in die Praxis fördert die Nachhaltigkeit“, unterstreicht Katja Wehrum. „Nur wenn das Gelernte auch in die Praxis umgesetzt wird, hat sich die Investition in die Schulung gelohnt.“ Hierbei unterstützen die Akademie zahlreiche Referenten aus den eigenen Reihen, die dafür sorgen, dass die Seminarinhalte praxisnah und auf PFEIFFER & MAY zugeschnitten sind.

 

„Sehr erfolgreich etabliert hat sich ein Konzept, das sich mit beruflichen und persönlichen Entwicklungszielen beschäftigt. Das Entwicklungsprogramm „Kompass – Orientierung und Ziel“ richtet sich an junge Kräfte im zweiten oder dritten Berufsjahr. In zwei Seminarmodulen setzen sich die jungen Mitarbeiter mit ihren Talenten und Interessen auseinander, bekommen Feedback und lernen Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierewege bei PFEIFFER & MAY kennen. Kompass-Gespräche zwischen Teilnehmer und Führungskraft begleiten die Module. Hier werden berufliche Ziele vereinbart und notwendige Schritte dafür festgelegt.

 

„Daneben finden in der P&M-Akademie Führungstrainings für neue und angehende Geschäftsführer statt, ebenso wie Intensivtrainings für Außendienstmitarbeiter, Fachseminare zu aktuellen Themen, Schulungen für Betriebsräte und Ausbildungsleiter und viele weitere Angebote.

 

„Die abwechslungsreichen Lehrgänge und Kurse finden an den unterschiedlichsten Lernorten statt. Das kann etwa ein Seminarraum im Hotel sein, ein Klassenzimmer der Bundesfachschule für Sanitär- und Heizungstechnik, oder ein Hochseilgarten, wo Auszubildende bei erlebnispädagogischen Teamübungen über sich hinauswachsen und trotzdem Bodenhaftung beweisen.

 

„Zum Anspruch unserer Akademie gehört es, die Teilnehmer zu motivieren, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen, bei der Lösung von Problemen ruhig auch mal quer zu denken und sich intensiv mit ihren beruflichen und persönlichen Entwicklungszielen zu beschäftigen. Egal, ob sie erst Mitte Zwanzig sind oder bereits auf jahrzehntelange Berufserfahrung zurückblicken können. Man lernt bekanntlich nie aus. Gerade in der heutigen extrem schnelllebigen Zeit verändern sich auch auf dem Bildungssektor ständig die Anforderungen, müssen Arbeitsmethoden reflektiert, Ausbildungsinhalte und Führungsmethoden regelmäßig überdacht und angepasst werden.

 

„In dem Maß, in dem sich unsere Unternehmensgruppe weiterentwickelt, bauen wir das Angebot unserer Akademie systematisch aus. Dass die Teilnehmer unserer Seminare, die zwar alle für dieselbe Unternehmensgruppe, aber teilweise Hunderte von Kilometern entfernt arbeiten, voneinander lernen und sich vernetzen können, ist zudem ein wichtiges Ziel. Und die P&M Akademie eine wichtige Station auf ihrem Weg zum Erfolg.

 

 

Dachmarke XtraSelect

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XtraSelect – das ist unsere Hausmarke, mit der wir uns ab 2008 sehr gut auf dem Markt positioniert haben. Die Marke steht für ausgesucht geschmackvolle Bad- und Heizungssortimente sowie komfortable Installationstechnik. Hochwertig und qualitätsbewusst. Für unsere expandierende Unternehmensgruppe ist XtraSelect ein weiterer Erfolgsbaustein, mit dem eine Vision verwirklicht wurde: die Erschaffung von Eigenmarkenserien im Sanitär- und Technikbereich. Denn wer wüsste besser als wir, welche zeitgemäßen Wohlfühlprodukte sich Menschen für ihre Bäder wünschen und welche Ansprüche Installateure an modernste Technik stellen? Mit der Entwicklung neuer Badserien unter der Dachmarke XtraSelect haben wir Produkten aus dem Haus Pfeiffer & May eine eigene Identität gegeben.

 

„Auf der Basis intensiver Teamarbeit zwischen unserem Vorstand und den P&M Sortimentsfachberatern wurden unsere neuen Badserien innerhalb von nur zwölf Monaten zielgruppengerecht entwickelt und vervollständigt. Gutes Design und moderne Funktionen haben wir dabei harmonisch miteinander verbunden und als klare Qualitätsmerkmale in den Vordergrund gestellt. In jedem einzelnen Element der neuen Eigenmarkenserien steckt das hohe Maß an Fachwissen und Erfahrung unserer Planer. Die Form, die Größe, die Funktion, die praktische Anwendung – jedes Produkt aus der XtraSelect Serie ist so individuell wie es auch die Ansprüche und Vorstellungen unserer Kunden sind. Designerqualität beweist unter anderem unsere Cara-Armaturenserie, entworfen von der renommierten Münsteraner Agentur Oco_Design. Und natürlich achten wir bei der industriellen Herstellung durch europäische Firmen streng auf nachhaltige und umweltschonende Fertigungsprozesse.

 

„Werfen wir einen kleinen Blick zurück: Hausmarken – dahinter stecken im Handel gemeinhin geringfügig veränderte Produkte mit geschicktem Verpackungsmarketing. Das passt nicht zu Pfeiffer & May. Wir wollten etwas Anderes. Etwas ganz Neues. Eine Marke, mit der wir uns hundertprozentig identifizieren können. Deshalb sind wir – typisch für Pfeiffer & May – unseren eigenen Weg gegangen und haben eigene Badserien entwickelt. „Mindestens auf Augenhöhe mit den Top-Marken“ sollten sich die neuen Sortimente und Produktlinien bewegen – das hatte sich der P&M-Vorstand als Ziel gesetzt. Und dabei den Kunden im Blick gehabt – wir wollen schöne, harmonische Badserien entwickeln, in denen sich Menschen wohlfühlen. Mit einer Eigenmarke, die Vertrauen schafft und Qualität auf hohem Niveau sichert. Mit einer innovativen Technik, die aber trotzdem unkompliziert zu handhaben ist. Mit gutem Design und konstantem Komfort. Bäderserien, die sich solide im Objektbereich behaupten oder sich elegant daheim in die Wellness-Oase einfügen.

 

„In diesen Entwicklungsprozess haben wir unsere über 100-jährige Branchenerfahrung mit einfließen lassen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Entstanden sind hochwertige Badserien, die unterschiedliche Stilwelten verkörpern. Wir finden, sie passen gut zu unserem Unternehmen, weil sie einen hohen Anspruch haben: uneingeschränkte Kundenzufriedenheit. Sie ist unsere Grundlage für die Auswahl von Produkten und Materialien. An ihr müssen sich Qualität und Design unserer Badserien genauso messen wie die Verarbeitung und auch der Preis. Das Fachhandwerk hat sehr positiv auf die Einführung der neuen Marken reagiert, die in unseren Bäderfachausstellungen zu sehen sind. Das komplette Sortiment der XtraSelect Serien ist jederzeit ab Lager verfügbar und hat sich schon jetzt, nicht zuletzt auch dank des ausgewogenen Preis-Leistungsverhältnisses, zu einer begehrten Marke entwickelt. XtraSelect gibt es in bislang vier verschiedenen Sortimentslinien:Smart war unsere Erste. Sie kam 2008 auf den Markt. Vielseitig einsetzbar, mit klarer Linie, charmanten Rundungen, vernünftigen Ecken und Kanten. Ihr folgte 2009 Cara. Und nicht nur wir, auch unsere Kunden waren sofort sehr von ihr angetan. Mit ihr wehte eine frische Brise durch die Bäderlandschaft, sie überzeugte alle durch ihr gutes Aussehen und ihre perfekten Formen. Natürlich blieb sie nicht lange allein. Zu ihr gesellte sich noch im selben Jahr stilsicher und mit ästhetischer Ausstrahlung VITA art; ergänzt in Form und Funktion durch VITA Ghia.

 

„ Natürlich sind wir auch ein bisschen stolz auf das Erreichte. Deshalb lehnen wir uns aber noch lange nicht bequem zurück: Die Erfolgsgeschichte soll schließlich weitergeschrieben werden. Deshalb arbeiten wir bereits mit Hochdruck an den Erweiterungsprodukten.

 

„Wichtig: Alle Produkte der Marke XtraSelect gibt es mit 10-jähriger Nachkaufgarantie exklusiv nur bei den Partnern der Pfeiffer & May Gruppe. Nirgendwo sonst und auch nicht im Internet.

 

„Zur werbewirksamen Einführung der neuen Hausmarke haben wir vier Wochen lang unseren Cara-Truck auf Promotionstour geschickt: Einen Werberiesen auf Rädern. Auf seiner Tournee machte der Show-Truck Station bei insgesamt 20 Häusern der P&M Gruppe. In der rheinland-pfälzischen Bischofsstadt Trier hat er am 6. Oktober 2009 zum ersten Mal angedockt und am 2. November seine Abschiedsvorstellung in Eningen auf der schwäbische Alb gegeben. Der imposante 40-Tonner mit Zugmaschine und Bühnenaufleger, 16 Meter lang und mit 470 PS unter der Haube, stieß unterwegs überall auf große Aufmerksamkeit. Die galt nicht nur seinem beeindruckenden Äußeren, sondern in Fachkreisen in erster Linie seinem großzügigen Innenleben, wo auf 100 Quadratmetern ausgesucht geschmackvolle Sanitärobjekte, Armaturen und Accessoires zum Begreifen und Begutachten aufgereiht waren. Dazu gab es jede Menge Wissenswertes rund um Cara. Unsere Handwerkskunden reagierten begeistert. „Ein Volltreffer“ – so beschrieb es einer unserer Verkaufsleiter stellvertretend für seine Kollegen.

 

„Doch das ist längst noch nicht alles: Parallel zur Einführung der neuen Badserien haben wir allein im Jahr 2009 insgesamt 11 technische Eigenmarken auf die Hausmarke XtraSelect umgestellt. Ein Mammutprogramm für unsere Marketingabteilung, sind doch sämtliche Produkte der technischen Eigenmarken entweder optimiert oder komplett neu konzipiert worden. Dazu wurden kreative Produkt- und Sortimentsstrategien entwickelt, mussten binnen kürzester Zeit Prospekte und technische Informationen erstellt, Bedienungsanleitungen neu geschrieben, Verpackungen geändert werden. Bis Mitte 2010 war die Entwicklung dieser technischen Eigenmarken abgeschlossen und auf unserer großen Xtra-Messe im September 2010 hatten sie ihren kollektiven Auftritt. Übrigens: „Familienzuwachs“ gilt als sicher. Schon 2011 haben wir mit XtraFresh ein neues Produkt auf den Markt gebracht. Und wir machen weiter.

 

„Die XtraSelect Sortimente auf einen Blick:

  • SANITÄR • Smart Armaturen, Accessoires, Keramik, Wannen, Duschabtrennungen, Badmöbel
  • Cara Armaturen, Accessoires, Keramik, Wannen, Duschabtrennungen, Badmöbel, Spiegel
  • Vita art Armaturen, Accessoires, Keramik, Wannen, Duschabtrennungen, Badmöbel, Spiegel
  • Vita Ghia Wannen, Duschabtrennungen, Badmöbel, SpiegelHEIZUNG
  • XtraArt Designbadheizkörper • XtraCell Speichersysteme
  • XtraFloor Fußbodenheizsysteme
  • XtraSol Solarsysteme
  • XtraTherm Superflache FußbodenheizsystemeINSTALLATION
  • XtraClear Filter/Hauswasserstationen
  • XtraClic Rohrschellen/Schienenkonsolen
  • XtraConnect Rohrsysteme
  • XtraDrain Bodenabläufe/Rückstauverschlüsse
  • XtraFlam Brandschutz
  • XtraFlex Isolierungen
  • XtraFresh Zentrale Staubsaugeranlagen
  • SCHNELLDREHER
  • Top Select

 

„Austauschbare Installationsartikel wie etwa Röhrensiphon oder Eckventil – also alles, was sehr oft über die Verkaufstheke wandert.

 

 

Prospekt und Anzeigeserien

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In diesem Jahr stellte sich das Marketing die Aufgabe alle Prospekte im Sanitär- und Technikbereich sowie die gesamten Anzeigenserien in einem neuen Design erscheinen zu lassen. Der Anspruch: ansprechendes Design, Übersichtlichkeit und informativer Inhalt. In diesem Zuge wurden ebenfalls die LKW-Planen entwickelt. Seit Sept. 2009 sind die ersten LKWs mit dem neuen Design auf den Straßen. Aufgegriffen wurden die Themen Regenerative Energie und Sanitär. Orientiert an verschiedenen Gesichtspunkten wurde ein neues, modernes Design entwickelt.

 

 

PFEIFFER & MAY Stiftung

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Im September 2009 wurde in Karlsruhe die gemeinnützige PFEIFFER & MAY-Stiftung ins Leben gerufen. Gegründet von den Inhaberfamilien als mildtätige, gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts, unterstützt sie Firmenangehörige, auch ehemalige oder deren Familien, die unverschuldet in Not geraten sind. Die PFEIFFER & MAY-Stiftung unterstreicht den Leitgedanken unserer Unternehmensphilosophie, sich der sozialen Verantwortung für Mitarbeiter und Gesellschaft zu stellen. Ausgeschüttet werden jährlich 250.000 Euro.

 

„Jedes Belegschaftsmitglied kann sich mit seinem persönlichen Anliegen vertrauensvoll an die Stiftung wenden. Über die Bewilligung entscheidet der dreiköpfige Stiftungsvorstand, bestehend aus den beiden jungen Anteilseignern Katrin Weber, Enkelin des Firmengründers Adolf May, und Marc Rummel, Enkel von Eugen Pfeiffer. Die Unternehmensgruppe wird vertreten durch Tanja Kastner, sie ist Verkaufsleiterin im Haus Karlsruhe, Betriebsratsmitglied und sitzt als Mitarbeitervertreterin im Aufsichtsrat. Da der Stiftungszweck zweigeteilt ist, widmet sich die Stiftung über die Hilfen für die Belegschaft und deren Familien hinaus auch der Förderung der Erziehung von Kindern und Jugendlichen sowie der Förderung der Jugendhilfe. Unterstützt werden in erster Linie Projekte im Liefergebiet der jeweiligen Häuser unserer Unternehmensgruppe.

 

„Was hat die Inhaberfamilien zur Stiftungsgründung bewogen? „Unsere Motivation für die Stiftungsgründung sehen wir in unserem sozialen Auftrag, der in unserer Familienverfassung festgeschrieben ist“, erläutert Marc Rummel. Dazu gehöre auch die Verantwortung für die Belegschaft. „Mit dieser Stiftung möchten wir etwas zurückgeben“, sagt er, „das ist für uns eine sehr schöne Möglichkeit, Gutes zu tun.“ Genauso sieht es auch Katrin Weber: „Wir wollen deutlich machen, dass wir uns auch als Teil der großen Pfeiffer & May-Familie verstehen, die füreinander da ist und zusammenhält. Es ist ein Geben und Nehmen, denn unser wichtigstes Kapital sind unsere Mitarbeiter.“

 

„ „Wir freuen uns sehr, dass wir viel Gutes tun konnten“, zieht Marc Rummel von der P&M-Stiftung ein Jahr nach der Gründung eine erste Bilanz. „Uns sind die internen Anträge aus unseren Häusern besonders zu Herzen gegangen“, beteuert Tanja Kastner. Krankheitsfälle und schwere Schicksalsschläge hatten bei einigen Belegschaftsmitgliedern den gewohnten Alltag aus der Bahn geworfen, hatten großes Leid verursacht und zu finanziellen Engpässen geführt. In solchen Fällen konnte die Stiftung hilfreich wirken und zur Linderung der gröbsten Not beitragen. Die Entscheidung, ob eingehende Anträge befürwortet oder abgelehnt werden, sei ihnen jedes Mal schwergefallen, ist sich das dreiköpfige Gremium einig. Allerdings müsse die beanspruchte Hilfe immer zweckgebunden sein und den in der Stiftungssatzung festgelegten Förderrichtlinien entsprechen. Da Kommunen bekanntlich sparen müssen und öffentliche Gelder sich rar machen, sind gerade Einrichtungen, die sich um Kinder und Jugendliche kümmern, – dringend auf Spenden angewiesen.

 

„So beispielsweise die Psychologische Beratungsstelle im Diakonischen Werk Ravensburg, die für ihre Schulprojekt „Kinderschutz bei häuslicher Gewalt“ 10.000 Euro erhielt. Ohne die PFEIFFER & MAY-Spende hätte das Projekt vor dem Aus gestanden. Gefreut über eine Spende in Höhe von 6500 Euro hat sich auch der Förderverein der Carl-Orff-Schule Ettlingen, einer Förderschule für Kinder mit Lernbehinderungen. Angeschafft worden ist eine Bewegungsbrücke für den Pausenhof, im Frühjahr 2011 ist das neue Gerät installiert und sofort von den Kindern freudig in Beschlag genommen worden (Foto). Schulleiter Georg Heinz betont bei der Einweihung, dass nun „der Mix aus Arbeits- und Entspannungsphase ausgeglichen ist“. Dank der neuen Spielmöglichkeiten, unter anderem ein Gurtsteg, der die Balance trainiert, können die Kinder jetzt ihrem Bewegungsdrang nachkommen und spielerisch ihre motorischen Fertigkeiten verbessern.

 

„Über eine Spende freuen kann sich auch die Ludwig-Guttmann Schule in Kronau. Die Schule für Körperbehinderte praktiziert das Kooperationsmodell der gemeinsamen Beschulung nicht behinderter und bis zu schwerst mehrfach behinderter Kinder und Jugendlicher. (Foto). Hier trägt die PFEIFFER & MAY-Stiftung mit 30.000 Euro zur Errichtung eines behindertengerechten Spielplatzes bei. Die Freude bei den Kindern und Lehrkräften war riesengroß.Eine Summe von 20.000 Euro erhielt die SWR1 Herzenssache, die Kinder und Jugendprojekte in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und im Saarland unterstützt.

 

„Viele Reaktionen aus den Einrichtungen, die mit einer Spende aus dem Stiftungsfonds bedacht worden waren, sprechen für sich: „Als ich das gehört habe, musste ich mich erst mal hinsetzen.“ „Wir möchten uns ganz herzlich für Ihre außergewöhnlich großzügige Spende bedanken.“ „Damit hätten wir nie gerechnet.“ So und ähnlich haben es die bedachten Einrichtungen in ihren Rückmeldungen formuliert.

 

„ „Es ist uns ein Herzensanliegen, nicht nur unseren in Not geratenen Firmenangehörigen zu helfen, sondern uns auch stark zu machen für Kinder und Jugendliche, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, unterstreicht Katrin Weber den sozialen Gedanken der PFEIFFER & MAY-Stiftung.

2008

 

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2007

 

Ausstieg aus der GC-Gruppe

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Nach 30-jähriger guter Zusammenarbeit trennt sich die Pfeiffer& May Gruppe vom Einkaufsverbund mit der GC-Sanitär und Heizungs-Handels-Kontor GmbH. Kein einfacher Entschluss, aber beide Seiten möchten getrennte Wege gehen, um sich ohne Kompromisse weiter entfalten und ihre Zukunft positiv gestalten zu können.

 

 

Haus Ulm wird eröffnet

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Mit der Niederlassung im Neu-Ulmer Industriegebiet Schwaighofen besitzt PFEIFFER & MAY seit dem 1. Januar 2007 ein solides Standbein an der Schnittstelle zwischen Baden-Württemberg und NEU-ULM Bayern. Denn die Hochschulstadt Neu-Ulm liegt an der Westgrenze Bayerns im Regierungsbezirk Schwaben.

 

Die 15 Beschäftigten verfügen über teilweise mehr als 20-jährige Branchenerfahrung und wissen, was dem Kunden guttut. Das ist ein großes Plus, weil es eben nicht alleine darum geht, das Tagesgeschäft effizient zu managen, sondern auch die Sprache der Kunden zu sprechen und ein Ohr für deren Wünsche, Anregungen und Kritik zu haben. Aus diesem Grund gelang es bei P&M in Neu-Ulm recht schnell, das neue Miteinander auf eine vertrauensvolle Basis zu stellen und langfristig angelegte Kundenbindungen zu knüpfen.

 

 

Haus Wiesbaden wird eröffnet

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Beherzt den Neuanfang wagen – darin ist die Belegschaft der Pfeiffer & May Wiesbaden GmbH geübt. Denn das noch junge Haus scheut sich nicht, neue Wege einzuschlagen, weil es immer die richtige Zielmarke vor Augen hat.

 

Und so wurde das, was am 28. Februar 2007 mit dem Eintrag der Firma ins Handelsregister in Wiesbaden begann, im November 2010 mit dem ersten Spatenstich zum Neubau auf dem eigenen Grundstück in Ginsheim-Gustavsburg fortgesetzt. Dorthin sind im Juni 2011 Büro, Lager und Logistik verlegt worden. Auf dem rund 20.000 Quadratmeter großen Grundstück im Gewerbegebiet „Am Käspfad“ ist ein neues Logistikzentrum für das gesamte Rhein-Main-Gebiet entstanden; von hier aus sollen die Kunden der P&M-Häuser Darmstadt und Wiesbaden beliefert werden.

 

Luftige Formen einer attraktiven Fassade im signifikanten Pfeiffer & May-Blau kennzeichnen das Erscheinungsbild des Firmenneubaus, der mit 900 Quadratmetern Bürofläche viel Platz für rund 70 Fachkräfte aus Verwaltung und Vertrieb bietet. Auch die übrigen Bereiche sind gut bemessen: An das 5850 Quadratmeter umfassende hochmoderne Materiallager schließt sich die 1650 m² große Kalthalle an. „Hier haben wir optimale Arbeitsbedingungen“, freut sich Niederlassungsleiter Gerhard Weldert über den neuen Standort.

Die Verhältnisse waren nicht immer optimal, wie ein Blick zurück in die zwar junge, aber trotzdem abwechslungsreiche Firmengeschichte zeigt. Als 80 frisch gebackene Pfeiffer & May’ler im Frühjahr 2007 mit viel Elan in Wiesbaden-Biebrich an den Start gingen, hegten sie große Hoffnungen. Denn es gab eine ungewöhnliche Vorgeschichte:

 

Die heutige Belegschaft ist aus der Haustechnik- und Sanitärgroßhandlung Hupfeld + Calmano hervorgegangen. Die wiederum gehörte zur Schulte-Gruppe, die 2006 in Insolvenz geriet. Die meisten Mitarbeiter dieser Gruppe sollten fortan zum neuen Käufer, dem Großhandelsunternehmen Richter + Frenzel, gehören. Doch die Hupfeld + Calmano-Belegschaft in Wiesbaden wollte das aus verschiedenen Gründen nicht, legte beim Insolvenzverwalter Widerspruch ein und entschied sich, zur Unternehmensgruppe Pfeiffer & May Karlsruhe zu wechseln. Deren Niederlassung in Wiesbaden wurde also mit dem Eintrag ins Handelsregister gegründet; für P&M war dies der erste Schritt nach Hessen. Geprägt von Zusammenhalt und Durchhaltewillen stellte das gut eingespielte Wiesbadener Team, vom jungen Azubis bis hin zum altgedienten Mitarbeiter, die Weichen neu. Frische Ideen und langjährige Erfahrung kamen zusammen. Am 1. März 2007 wurde eine 700 m² große Büroetage in der Hagenauer Straße 44 bezogen, ein weiteres Gebäude für die künftige Bäderausstellung in der Hausnummer 46 angemietet.

 

Schnell und unbürokratisch musste alles gehen – „wir waren voller Tatendrang und wollten loslegen“, erinnert sich Gerhard Weldert. Die Büromöbel für den Schnellstart hatte man eilends second hand erstanden, die Belegschaft wurde in anderen Pfeiffer & May-Häusern für ihre neuen Aufgaben fit gemacht. Zwar forderten die veränderten Betriebsabläufe und das Verlassen gewohnter Bahnen allen Beteiligten große Anstrengungen ab, aber die Umdenkungsprozesse mündeten schließlich in eine umso höhere Motivation.

 

Im April 2007 begann der Verkauf. Noch im selben Monat wurde ein Abholexpress in Wiesbaden eröffnet. Als Logistikstandort mietete die Firma das ehemalige H+C-Lager in Mainz – es handelte sich um eine ursprünglich als Stahllager konzipierte Halle in der Rheinallee, die sogar einen Schiffs- und Gleisanschluss und eine eigene Fahrstraße besaß! Aber das nutzte P&M nichts, die Arbeitsbedingungen waren schwierig, es gab zum Beispiel keine Verladerampen und das Be- und Entladen musste ebenerdig vonstatten gehen. Die widrigen Gegebenheiten wurden durch Arbeitseifer und Optimismus wettgemacht. Im Juli 2007 ging das Logistiklager in Mainz in Betrieb und am 9. Juli 2007 startete der erste beladene Lkw von dort zu den Kunden. Schlag auf Schlag ging es weiter. Ebenfalls im Juli eröffnete ein weiteres Abex in Geisenheim im Rheingau, im August kam im Logistiklager eine Abholtheke für das Sanitär- und Heizungshandwerk hinzu.

Ende 2007 wurde in der Hagenauer Straße 46 in Wiesbaden die geschmackvoll inszenierte Bäderausstellung eröffnet. Sie zeigt auf 600 Quadratmetern 40 stilvoll inszenierte und facettenreich konzipierte Kojen von hoher Qualität, in denen ästhetische Formen auf funktionellen Komfort treffen. Versierte Badplaner setzen ihr ganzes Geschick daran, die Vorstellungen und Wünsche der Kundschaft in ein stimmiges Gesamtkonzept umzusetzen. Als originelle Rarität der Bäderschau gilt das „Tresorbad“. Der ehemalige Tresorraum ist ein Überbleibsel aus Vormieterzeiten, ein 20 Quadratmeter großer Raum mit wuchtiger, 3,8 Tonnen schweren Stahltüre und 35 Zentimeter dicken Sicherheitswänden. Die Einbauten waren viel zu schwer, um sie problemlos entfernen zu können. Deshalb integrierten die findigen Ausstellungsprofis die ganze „Schatzkammer“ in die ständig aktualisierte Schau und rücken jetzt dort Traumbäder ins Rampenlicht.

 

Die Ausstellung wie auch das Abex bleiben weiterhin in Wiesbaden-Biebrich angesiedelt und werden von einem kleinen Team betreut, während der größere Teil der Belegschaft seit Juni 2011 in Ginsheim-Gustavsburg arbeitet.

 

Mit den jetzt optimalen Bedingungen wird P&M im Großraum Mainspitzdreieck wesentlich leistungsfähiger werden, ist sich die Unternehmensleitung sicher und Gerhard Weldert findet: „Wir haben die richtigen Weichen gestellt."

 

 

Haus Darmstadt wird eröffnet

1906 1

 

Im März 2007 hat PFEIFFER & MAY in Darmstadt Fuß gefasst und marschiert seither Schritt für Schritt in Richtung Wachstum. Hervorgegangen ist die Darmstädter P&M-Niederlassung – ebenso wie das zeitgleich in Wiesbaden gegründete weitere „Hessen-Haus“ von P&M – aus der Haustechnik- und Sanitärgroßhandlung Hupfeld + Calmano, die zu der 2007 in Insolvenz geratenen Schulte-Gruppe gehört hat.

 

12 Angestellte gingen damals an den Start, von denen einige vorher bei Hupfeld + Calmano gearbeitet hatten. Sie wurden zur Einarbeitung in andere P&M-Häuser entsandt, um sich dort mit den unternehmensüblichen Betriebsabläufen, unserer ganz spezifischen Denkweise und Firmenphilosophie vertraut zu machen. Das erhöhte nicht nur die Fachkompetenz der Belegschaft, sondern stärkte auch deren Zusammenhalt.

"2006

 

1906 1

2004

 

Haus Saarbrücken wird eröffnet

1906 1

 

Am 1. Januar 2004 wurde die traditionsreiche Friedhoff & Schoedel GmbH in die PFEIFFER & MAY Gruppe eingegliedert. Die in Saarbrücken-Altenkessel ansässige Firma ist eine reine Vertriebsstätte, Logistikaufgaben übernimmt das PFEIFFER & MAY Haus im nahen Dillingen. Zum Hause gehören auch eine große Lagerhalle, eine Heizkesselausstellung, Schulungsräume und eine feine Bäderschau.

 

 

Haus Weingarten wird eröffnet

1906 1

 

Bereits in 2004 folgte der Schulterschluss der PFEIFFER & MAY Gruppe mit dem südlichen Teil Baden-Württembergs, wo am 1. Januar der bisher jüngste Mosaikstein des Unternehmens in Weingarten platziert wurde. Vorausgegangen war die Übernahme der Haustechniksparte der Schulte Weingarten GmbH im Januar desselben Jahres. Nahezu alle Beschäftigten der Firma Schulte, rund 50 Mitarbeiter, wurden in den neuen Betrieb integriert. Mit vereinten Kräften gelang es den neuen „Familienmitgliedern“ und den „alten Hasen“, den Großhandelsbetrieb neu auszurichten und PFEIFFER & MAY-spezifischen Anforderungen entsprechend umzustrukturieren. Es ist geplant, in den nächsten Jahren dem Betrieb in Weingarten durch einen soliden Neubau ein neues Gesicht zu geben.

"2003

 

1906 1

1906 1

2001

 

Haus Plochingen wird eröffnet

1906 1

 

Neue Impulse für den Haustechnikmarkt im Großraum Stuttgart und im mittleren Neckarraum brachte ab Mai 2001 das neu erbaute PFEIFFER & MAY-Haus in Plochingen am Neckar. Die Betriebsstätte auf einem 20.000 Quadratmeter großen Grundstück im Industriegebiet Filswiesen erstärkte mit ihrem riesigen Lagerund Logistikcenter die Kompetenz des Unternehmens in diesem Gebiet Baden-Württembergs. Schon 1999 war das Haus unter der Firmierung PFEIFFER & MAY Stuttgart GmbH & Co. KG in Filderstadt-Plattenhardt an den Start gegangen.

"1999

 

1906 1

1998

 

Übernahme Mannesmann

1906 1

 

Seit 1998 gehört die Link KG zur Pfeiffer & May-Unternehmensgruppe, hat sich jedoch ihren in der Region bekannten Namen mit dem Firmenschriftzug in dynamischem Rot bewahrt. Den ständig wachsenden und wechselnden Markt- und Kundenanforderungen begegnet der Großhändler für Bäder, Heizung und Haustechnik mit hoher Professionalität. Seine Angestellten verstehen nicht nur ihr eigenes Metier, sondern auch das der Handwerkskunden. Sie erkennen deren spezifischen Bedarf und suchen nicht das schnelllebige Geschäft, setzen vielmehr auf langfristige Partnerschaft, die auf ehrlichen Dialog und Vertrauen aufbaut. Den Kunden wird eine innovative Produktpalette inklusive fachgerechter Beratung angeboten. „Wir setzen uns hohe Maßstäbe“, betont Geschäftsführer Thomas Vogel. Um auch künftig weiterhin in Topform zu bleiben, hat sich die Link KG in jüngster Vergangenheit ein paar wirksame Frischzellenkuren verpasst, ihre Fassade liften lassen, das Firmendach begrünt, energetische Maßnahmen umgesetzt und auch bei ihrer Mannschaft neues Blut ins Spiel gebracht.

 

Seit 1998 gehört die Link KG zur Pfeiffer & May-Unternehmensgruppe, hat sich jedoch ihren in der Region bekannten Namen mit dem Firmenschriftzug in dynamischem Rot bewahrt. Den ständig wachsenden und wechselnden Markt- und Kundenanforderungen begegnet der Großhändler für Bäder, Heizung und Haustechnik mit hoher Professionalität. Seine Angestellten verstehen nicht nur ihr eigenes Metier, sondern auch das der Handwerkskunden. Sie erkennen deren spezifischen Bedarf und suchen nicht das schnelllebige Geschäft, setzen vielmehr auf langfristige Partnerschaft, die auf ehrlichen Dialog und Vertrauen aufbaut. Den Kunden wird eine innovative Produktpalette inklusive fachgerechter Beratung angeboten. „Wir setzen uns hohe Maßstäbe“, betont Geschäftsführer Thomas Vogel. Um auch künftig weiterhin in Topform zu bleiben, hat sich die Link KG in jüngster Vergangenheit ein paar wirksame Frischzellenkuren verpasst, ihre Fassade liften lassen, das Firmendach begrünt, energetische Maßnahmen umgesetzt und auch bei ihrer Mannschaft neues Blut ins Spiel gebracht.

 

Schon in den Schaufenstern der architektonisch ungewöhnlichen halbrunden Fassade – in Link-Rot, abgesetzt mit silberfarbenen Isopaneelen – wird sichtbar, was in der Ausstellung in allen Facetten präsentiert wird: Inspirationen für den modernen Badekomfort. Alles vielseitig kombinierbar und mit einer beispielgebenden Fülle an Sanitärprodukten und Badmöbeln mit edlen Oberflächen und eleganter Anmutung. Für jede Raumgröße, jeden Stil und jedes Portemonnaie. Präsentiert werden Komplettangebote ebenso wie Detail-Lösungen, gezeigt wird auch die neueste Heiztechnik. Verstärkt wird der attraktive Gesamteindruck durch einfallsreiche Fliesenarrangements aus dem Löffelhardt-Sortiment, dekorative Accessoires und individuelle Licht- und Soundkonzepte. Wie das Ganze später im heimischen Bad aussehen könnte, vermitteln versierte Fachberater anhand virtueller 3-D-Planung.

 

Im geräumigen Fliesenstudio, das an die Bäderwelt angrenzt, werden neue Dimensionen der Gestaltung von Wohn- und Außenbereich enthüllt – mithilfe großflächiger Mustertafeln und Fliesen-Variationen in unzähligen Farben, Formen und Oberflächen. Ob großformatiges, mediterranes Terrakotta fürs Wohnzimmer oder sonnengelbes Mosaik fürs Bad mit Strandfeeling: Der Kunde erhält eine plastische Vorstellung davon, wie die ausgesuchten Fliesen später in Wohnraum oder Bad wirken werden.

 

Kunden, die nach so vielen Inspirationen für die Bad- und Wohnraumausstattung ihre Vorstellungswelt weiterhin befeuern lassen möchten, können dies im integrierten Kamin-Forum tun, wo formschönen Öfen in hochwertiger Produkt- und Designqualität zu sehen sind und Fachkräfte über ökonomisches und ökologisches Heizen informieren.

 

Bereits zwei Jahre vor dem großen Umbau wurde auf dem Betriebsgelände eine neue Wareneingangshalle errichtet, und parallel zur Neugestaltung der Bäderschau ist die ehemalige Kalthalle in eine Warmhalle umgewandelt worden. Sicher ist: Stillstand wird es bei der Link KG nicht geben, sondern immer wieder gute, umsetzbare Ideen zur Weiterentwicklung.

 

 

Niederlassung Dillingen wird eröffnet

1906 1

 

Insgesamt rund 7,5 Millionen Euro steckte PFEIFFER & MAY in den Ausbau des Hauses Dillingen/Saar, zu dessen Kunden heute auch Handwerker aus Luxemburg zählen. Erheblich investiert wurde auch in den Um- und Ausbau der beiden Link-Häuser. Der traditionsreiche Firmenname Link hatte in der Region einen ausgezeichneten Ruf wie auch hohen Bekanntheitsgrad. Obgleich die Link-Häuser zur PFEIFFER & MAY-Familie gehören, haben sie ihren alten Namen beibehalten und operieren als eigenständige Betriebe. Der PFEIFFER & MAY Gruppe verhalf diese Umstrukturierung zu einem gewaltigen Sprung nach vorn: Der Umsatz wuchs um rund ein Drittel.

"1995

 

1906 1

1993

 

Gründung PFEIFFER & MAY AG

1906 1

 

PFEIFFER & MAY SE, Unterweingartenfeld 7. Im März 1993 wurde die PFEIFFER & MAY Großhandel AG gegründet. Alle Firmenanteile werden wie bisher von den beiden Eigentümerfamilien gehalten, den Nachkommen der Firmeninhaber Eugen Pfeiffer und Adolf May. Alle Familienmitglieder stehen voll und ganz hinter der an Werte gebundenen Unternehmensphilosophie. Mit der Gründung der AG (PFEIFFER & MAY-Holding) wurden die Aufgaben innerhalb der Firmengruppe neu strukturiert. Allein durch die festgelegten Gremien der Aktiengesellschaft ergaben sich neue Entscheidungswege und ein neues Berichtswesen.

 

Um auch räumlich von der PFEIFFER & MAY KG getrennt zu sein, mietete die AG Räumlichkeiten im Unterreut 6. Im November 2001 bezog die PFEIFFER & MAY AG ein neues Verwaltungsgebäude mit 1285 Quadratmetern Nutzfläche im Unterweingartenfeld 7. Ein luftig verglastes Treppenhaus mit integriertem Aufzug bildet das Eingangsportal, großzügig angelegte, lichtdurchflutete Räume, ein bepflanzter Dachgarten und eine Dachterrasse schaffen ein Umfeld, in dem es sich gut arbeiten lässt.

1988

 

1906 1

1987

 

Gründung PFEIFFER & MAY Mannheim

1906 1

 

Mit einem Tag der offenen Tür und vielfältigen, öffentlichkeitswirksamen Aktionen wurde am 26. Juni 1987 das vierte Haus der PFEIFFER & MAY-Gruppe in einer ehemaligen Fabrikhalle im „Holzweg“ in Mannheim-Friedrichsfeld eingeweiht. Für die 35-köpfige Firmenbelegschaft in der Quadratestadt, der zweitgrößten Stadt Baden Württembergs, begannen arbeitsreiche und bewegte Zeiten. In den Anfangsjahren musste sich der Neuling unter den Großhändlern der Region gegenüber starker Konkurrenz im Raum Rhein-Neckar-Vorderpfalz behaupten und intensiv um das Vertrauen seiner Kunden werben.

 

Die Lage des Betriebs in Waldnähe, am Rande des Industriegebiets, war nicht gerade günstig, die Zufahrt beschwerlich. Mehrmals wurde das Lager nachts von Einbrechern heimgesucht, die es auf wertvolles Kupfer abgesehen hatten. Der Überfall auf einen Lehrling machte Schlagzeilen in der Lokalpresse. All diesen Erschwernissen zum Trotz behauptete sich das Mannheimer Haus mit Tatkraft und Zähigkeit am Markt. Der sich peu à peu einstellende wirtschaftliche Erfolg bestätigte, dass die Entscheidung, im Rhein-Neckar-Raum aktiv zu werden, richtig war. Als der Betrieb 1992 in den modernen Firmenneubau im „Langlachweg“ umzog, waren auch die mit dem alten Standort zusammenhängenden Probleme passé.

1978

 

1906 1

1976

 

Ein Neubau nach Maß am Bulacher Kreuz

1906 1

 

Ein komfortabler Neubau, der alle Tätigkeitsfelder unter einem Dach zentralisiert, brachte die Lösung. Die Firmeneigentümer veräußerten Immobilienbesitz und erwarben ein großes Grundstück im Industriegebiet Karlsruhe-Bulach, in unmittelbarer Nähe der Autobahn. Bei Bauplanung und Bauausführung verfolgen Bauherren und Architekten einen Leitgedanken: „Bauen so kostengünstig wie möglich, aber ohne Qualitätsverluste. Modern und zweckmäßig, aber nicht aufwändig soll das neue Firmengebäude sein, und außerdem für jede mögliche Zukunftsentwicklung Reserven offenhalten“. Der neue Firmenkomplex ist in drei Schwerpunktbereiche gegliedert: Verwaltung, Ausstellung und Lagerhalle. Büros und Sozialräume umfassen circa 850 Quadratmeter und befinden sich in dem zweistöckigen Trakt auf der Westseite des Gebäudes.

 

Im November 1975 erfolgt der erste Spatenstich für die Bauarbeiten im Unterweingartenfeld 2, ein neuer Grundstein in der Firmengeschichte wird gelegt. Innerhalb kürzester Bauzeit werden das Verwaltungsgebäude und die große Lagerhalle errichtet. Die bauliche Einheit bietet für den internen Betriebsablauf optimale Voraussetzungen. Nicht nur die Mitarbeiter, auch die Kunden profitieren durch die Neuorientierung. Im Neubau sind Verwaltung, Lager und Ausstellung unter einem Dach vereint. Die Büros der Mitarbeiter sind hell und freundlich, es lässt sich dort rationeller und besser arbeiten. Der Neubau ist übersichtlich und großzügig gestaltet, sodass sich Besucher leicht zurechtfinden. Ausreichend Parkplätze stehen zur Verfügung.

 

Bereits im August 1976 kann der neue Firmensitz bezogen werden, die offizielle Eröffnung wird am 15. Oktober 1976 gefeiert, und zwar zusammen mit dem 70. PFEIFFER & MAY-Firmenjubiläum unter dem Motto: „70 Jahre im Dienste des Blechner- und Installateurhandwerks 1906 – 1976.“ Als „einen freudigen Tag für das traditionsreiche Unternehmen“ und „die Quintessenz einer jahrzehntelangen positiven Firmenentwicklung“ bezeichnen Festredner den Umzug ins neue Firmendomizil.

1975

 

1906 1

1955

 

Der erste Sanitärkatalag

1906 1

 

Das Lieferprogramm war in den 50ern noch um Küchen erweitert worden, individuell zusammenstellbar und auch für kleine Räume geeignet. Hauseigene Schreiner übernahmen die Küchenmontage, Fachhandwerksfirmen den Vertrieb. Komplette LKW-Ladungen mit Sanitär- und Kücheneinrichtungen oder heiztechnischen Ausrüstungsgegenständen wurden auf Großbaustellen angeliefert.

 

“Unser Katalog 500, in Gruppen zusammengefaßt, dient der Veranschaulichung einer großen Auswahl sanitärer Einrichtungen, wie sie dem derzeitigen Höchststand der Gesundheitstechnik entsprechen. Alle, sowohl in diesem Katalog, als auch in unserem Ausstellungsraum gezeigten kompletten Einrichtungen dienen ausschließlich dem Zweck, dem Interessenten Variations- und Kombinations Möglichkeiten zu zeigen.”

1953

 

1906 1

1952

 

Firmeneigener Unterstützungsverein

1906 1

 

Der Altersversorgung ihrer Belegschaft widmeten die beiden Firmeninhaber ihr besonderes Augenmerk. Schon während der Aufbaujahre nach dem 2. Weltkrieg hatten sie die Notwendigkeit erkannt, langjährigen Arbeitern und Angestellten zu einem gesicherten Lebensabend zu verhelfen.

 

Deshalb gründete die Firma am 1. Mai 1952 einen Alters- und Unterstützungsverein, der neben einer Alters- oder Invalidenrente, Sterbegeld und Witwenrente auch Zuschüsse bei Krankheiten vorsah oder unverschuldet in Not geratenen Mitarbeitern und deren Familienangehörigen finanzielle Hilfe gewährte.

 

Am 17. Februar 1984 erfolgte die Umbenennung in „Unterstützungsverein PFEIFFER & MAY“, da die ehemalige betriebliche freiwillige Rentenzusage seit 1976 gesetzlich festgeschieben wurde. Der Verein hilft weiter, wenn ein Kur-aufenthalt fällig ist oder ärztlich notwendige Zusatzversorgungen erforderlich sind.

 

Auch Patenschaften für Kinder verstorbener Betriebsangehöriger, bis zur Vollendungdes 18. Lebensjahres, werden vom Unterstützungsverein übernommen. Zu den Leistungen gehört auch die ein-malige Auszahlung eines Sterbegeldes an die nächsten Hinterbliebenen der Verstorbenen. Der Verein setzt sich zusammen aus Vertretern der Geschäftsleitung und der Firmenbelegschaft. Träger des Unterstützungsvereins ist heute die PFEIFFER & MAY SE.

1940

 

1906 1

1938

 

Gründung PFEIFFER & MAY

1906 1

 

Hermann Klein und Ludwig Kullmann beschlossen, ihre Firma zu veräußern und führten deshalb schon Anfang des Jahres 1938 die ersten Verhandlungen mit potenziellen Interessenten:
Eugen Pfeiffer und Adolf May.

 

Eisenwarenhandlung Klein & Kullmann wird verkauft

Nachdem sich die Beteiligten zu einem für alle Seiten fairen und akzeptablen Kaufpreis handelseinig geworden waren, verlor Hermann Klein keine Zeit mehr: im September 1938 wanderte er nach Israel aus. Ludwig Kullmann wurde in der „Reichskristallnacht“ verhaftet und verbrachte drei Monate im Konzentrationslager Dachau, bis es gelang, ihn von dort frei zu bekommen. Auch er emigrierte mit seiner Frau nach Israel.

 

Das Unternehmen „Klein und Kullmann“ war unterdessen in neue Hände übergegangen: In Adolf May, dem damaligen Leiter ihrer Firmenbuchhaltung, hatten Hermann Klein und Ludwig Kullmann einen geeigneten Nachfolger für ihr Unternehmen gefunden. Zehn Mitarbeiter zählte die Eisenwarenhandlung zu diesem Zeitpunkt. May war 1924 als Lehrling in das Unternehmen eingetreten, er hatte alle Abteilungen durchlaufen, überall mit angepackt, hatte im Außendienst gearbeitet und sich im Laufe der Jahre ein glänzendes Branchenwissen erworben.

 

Auch sein privates Glück lernte Adolf May bei Klein & Kullmann kennen: Seine spätere Ehefrau Helene, eine junge Angestellte. Gemeinsam mit dem neun Jahre älteren Eugen Pfeiffer – einem langjährigen Bekannten und fundierten Kenner der Eisenwarenbranche – beschloss Adolf May, in die Selbstständigkeit zu starten. Den beiden „Gründervätern“ Klein und Kullmann und deren Familien blieben die neuen Firmeninhaber zeitlebens freundschaftlich verbunden. Noch heute stehen die Nachkommen aus der späteren Generation miteinander in Kontakt.

 

Am 10. August 1938 unterzeichneten PFEIFFER & MAY einen Kaufvertrag für den Geschäftsbetrieb einer „Eisenwarengroßhandlung mit Verkauf sanitärer Artikel“. Nach 32 Jahren endete die Ära „Klein & Kullmann“ und ein neues Kapitel der Firmengeschichte wurde aufgeschlagen.

1924

 

1924 1

1906

 

Gründung Klein  & Kullmann

1906 1 

 

Gerade einmal 27 und 26 Lenze zählten die Kaufleute Hermann Klein und Ludwig Kullmann, als sie ihr Eisenwarengeschäft gründeten.

Hermann Klein, 1879 in Walldorf bei Heidelberg geboren und aus einer Familie mit zehn Kindern stammend, erwarb das handwerkliche Rüstzeug für seinen Beruf bei den Eisenhandlungen Nathan Roos in Lichtenau und Berg & Strauß in Karlsruhe. Ludwig Kullmann erblickte 1880 im pfälzischen Erlenbach das Licht der Welt. Ebenso wie sein Kompagnon Klein, besaß er fundierte Kenntnisse in der Eisenwarenbranche. Erworben hatte er sich sein Fachwissen während seiner Lehrjahre bei zwei Eisengroßhandlungen in Karlsruhe: Ettlinger & Wormser sowie L. I. Ettlinger.

 

Mit Kullmanns Bareinlage von 25.000 Reichsmark, einer für die damalige Zeit beträchtlichen Summen, wurde der finanzielle Grundstock für das neue Eisenwarengeschäft der beiden Kaufleute jüdischer Herkunft gelegt. Klein steuerte 2000 Reichsmark in bar bei und beschaffte einen Bankkredit über 8000 Reichsmark.

 

Das Eisenwarengeschäft in der Gartenstraße Nummer 9 lag Parterre in einem stattlichen, viergeschossigen Sandsteinhaus. Bis 1907 war die Gartenstraße die Gemarkungsgrenze zwischen Karlsruhe und Beiertheim. Dort hatten die Karlsruher Bürger ihre Gärten, bauten Gemüse und Obst an oder verbrachten so manchen Sonntag in ihren Gartenlauben.

 

Die Abnehmer der Eisenware orderten ihr Werkzeug und Arbeitsmaterial nicht nur im Geschäft an der Ladentheke. Bereits anno dazumal hatten die Firmengründer erkannt, dass sie ihren Kunden entgegenkommen mussten, um Aufträge zu erhalten. So wurde es bald schon zur Gepflogenheit, dass der Ladengehilfe sich unter der Woche vormittags zur “Weinstube Mainau” in die Waldstraße begab, um dort die Handwerker aus der Umgebung zu treffen.

 

Das klappernde Geräusch des Blechhämmerns, von dem übrigens die lautmalende Berufsbezeichnung des Klempners stammt, schwieg dann für eine Weile. Denn in der im Volksmund bezeichnenderweise “Gifthütte” genannten Weinstube pausierten die einheimischen Blechner und Klempner gerne beim Frühschoppen und bestellten bei dem “Aussendienstler” gleichzeitig an Ort und Stelle ihre Eisenwaren: Firstbleche oder Rohrschellen, Ofenrohre oder Kaminputztüren.

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